Von dem Buch Seneca. Gedanken zum Tod: Die stoische Sichtweise des erfüllten Lebens und guten Sterbens haben wir 2 gleiche oder sehr ähnliche Ausgaben identifiziert!

Falls Sie nur an einem bestimmten Exempar interessiert sind, können Sie aus der folgenden Liste jenes wählen, an dem Sie interessiert sind:

Seneca. Gedanken zum Tod: Die stoische Sichtweise des erfüllten Lebens und guten Sterbens100%: GRIN GmbH: Seneca. Gedanken zum Tod: Die stoische Sichtweise des erfüllten Lebens und guten Sterbens (ISBN: 9783656759232) 2014, GRIN Verlag GmbH, GRIN Verlag GmbH, in Deutsch, Taschenbuch.
Nur diese Ausgabe anzeigen…
Seneca. Gedanken zum Tod85%: Markus Uehleke: Seneca. Gedanken zum Tod (ISBN: 9783656759225) 2014, GRIN Verlag, GRIN Verlag, Erstausgabe, in Deutsch, auch als eBook.
Nur diese Ausgabe anzeigen…

Seneca. Gedanken zum Tod: Die stoische Sichtweise des erfüllten Lebens und guten Sterbens
12 Angebote vergleichen

Bester Preis: 9,99 (vom 04.12.2014)
1
9783656759225 - Markus Uehleke: Seneca - Gedanken zum Tod - Die stoische Sichtweise des erfüllten Lebens und guten Sterbens
Markus Uehleke

Seneca - Gedanken zum Tod - Die stoische Sichtweise des erfüllten Lebens und guten Sterbens

Lieferung erfolgt aus/von: Deutschland DE NW EB DL

ISBN: 9783656759225 bzw. 3656759227, in Deutsch, GRIN Verlag, neu, E-Book, elektronischer Download.

Lieferung aus: Deutschland, E-Book zum Download.
Zusammenfassen lässt sich Senecas Position zum Tod nun wie folgt: Seneca, übernimmt als Vertreter der jüngeren Stoa (50-150 n.Chr.) zumeist deren Dogmen und Vorstellungen über den Tod. Da die Welt als ein Produkt eines göttlichen, also eines vernunftgemäßen Prinzips betrachtet wird, so ist auch der physische Tod als ein unumgängliches Gesetz des (zyklischen) Weltgeschehens zu betrachten. Es haftet ihm dieselbe Logik an, wie allem anderen, das auf der Welt geschieht, da der Verfall eines Gegenstandes, hier speziell das Leben, schon bei seiner Entstehung, also bei seiner Geburt unwiderruflich festgelegt worden ist. Seneca verlagert also die Todesproblematik zum einen auf eine kosmischere Ebene, um diesem dadurch auch seine eigentliche Problematik zu nehmen. Der Tod wird zu den Nebensächlichkeiten des Lebens gerechnet, ja er wird als das Unwichtigste [gesehen], worüber man am meisten beunruhigt ist. (Epistulae XV, S.11), woran sich schließlich die typisch stoische Frage anreiht: Was [es] aber zur Sache [tut], wie lange man meidet, was unvermeidbar ist? (ebd., S.11). Trotzdem sieht es Seneca als einen der gröbsten Fehler der Menschen an, dass diese stets dazu geneigt sind, die Unmittelbarkeit des Todes zu verdrängen und sich in sinnloser Geschäftigkeit verlieren. Er stellt sich radikal gegen die allgemeine Furcht vor dem Tod und versucht stattdessen darzulegen, dass dieser kein Unglück oder Missstand darstellt, sondern viel mehr als natürliche Notwendigkeit akzeptiert und bewusst gehalten werden muss. Er weiß also sehr wohl, dass der Tod, trotz seiner eigentlichen Nichtigkeit eine Rolle im Leben des Menschen spielt. Dem Rate Senecas, gut zu sterben, also das Leben als Lernphase für den Tod zu betrachten, steht selbst in einer alten Tradition und lässt sich so auch schon in Platons Dialog des Phaidon finden. Er entspricht einer notwendig gewordenen Ethik im Sinne eines guten Lebens des Einzelnen, da der Tod als einzig individuelle Erfahrung betrachtet, das Leben nicht als Kontrast zum Tod, sondern eng verquickt mit diesem betrachtet. Infolge dessen, kann auch nur jener gut sterben, der es ebenso versteht gut zu leben. Was genau darunter zu verstehen ist, soll im Hauptteil dieser Arbeit diskutiert werden. Festhalten lässt sich aber bereits, dass es die gegebene Lebenszeit ist, die ausschlaggebend für das gute Sterben wird, ganz gleich, wie lange diese Zeit sein mag, solange man sie sinnvoll, d.h., gemäß der römischen virtus genutzt hat.
2
9783656759232 - Uehleke, Markus: Seneca. Gedanken zum Tod
Symbolbild
Uehleke, Markus

Seneca. Gedanken zum Tod

Lieferung erfolgt aus/von: Deutschland DE PB NW

ISBN: 9783656759232 bzw. 3656759235, in Deutsch, Grin Verlag Grin Verlag Gmbh, Taschenbuch, neu.

Lieferung aus: Deutschland, Versandkostenfrei.
buecher.de GmbH & Co. KG, [1].
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Philosophie I), Veranstaltung: Der Tod und die Philosophie, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Textnahe Arbeit mit zahlreichen Zitaten aus den gängigen Werken und Briefen., Abstract: Zusammenfassen lässt sich Senecas Position zum Tod nun wie folgt: Seneca, übernimmt als Vertreter der jüngeren Stoa (50-150 n.Chr.) zumeist deren Dogmen und Vorstellungen über den Tod. Da die Welt als ein Produkt eines göttlichen, also eines vernunftgemäßen Prinzips betrachtet wird, so ist auch der physische Tod als ein unumgängliches Gesetz des (zyklischen) Weltgeschehens zu betrachten. Es haftet ihm dieselbe Logik an, wie allem anderen, das auf der Welt geschieht, da der Verfall eines Gegenstandes, hier speziell das Leben, schon bei seiner Entstehung, also bei seiner Geburt unwiderruflich festgelegt worden ist. Seneca verlagert also die Todesproblematik zum einen auf eine kosmischere Ebene, um diesem dadurch auch seine eigentliche Problematik zu nehmen. Der Tod wird zu den Nebensächlichkeiten des Lebens gerechnet, ja er wird als das "Unwichtigste [gesehen], worüber man am meisten beunruhigt ist." (Epistulae XV, S.11), woran sich schließlich die typisch stoische Frage anreiht: "Was [es] aber zur Sache [tut], wie lange man meidet, was unvermeidbar ist?" (ebd., S.11). Trotzdem sieht es Seneca als einen der gröbsten Fehler der Menschen an, dass diese stets dazu geneigt sind, die Unmittelbarkeit des Todes zu verdrängen und sich in sinnloser Geschäftigkeit verlieren. Er stellt sich radikal gegen die allgemeine Furcht vor dem Tod und versucht stattdessen darzulegen, dass dieser kein Unglück oder Missstand darstellt, sondern viel mehr als natürliche Notwendigkeit akzeptiert und bewusst gehalten werden muss. Er weiß also sehr wohl, dass der Tod, trotz seiner eigentlichen Nichtigkeit eine Rolle im Leben des Menschen spielt. Dem Rate Senecas, "gut" zu sterben, also das Leben als Lernphase für den Tod zu betrachten, steht selbst in einer alten Tradition und lässt sich so auch schon in Platons Dialog des Phaidon finden. Er entspricht einer notwendig gewordenen Ethik im Sinne eines guten Lebens des Einzelnen, da der Tod als einzig individuelle Erfahrung betrachtet, das Leben nicht als Kontrast zum Tod, sondern eng verquickt mit diesem betrachtet. Infolge dessen, kann auch nur jener "gut" sterben, der es ebenso versteht "gut" zu leben. Was genau darunter zu verstehen ist, soll im Hauptteil dieser Arbeit diskutiert werden. Festhalten lässt sich aber bereits, dass es die gegebene Lebenszeit ist, die ausschlaggebend für das "gute" Sterben wird, ganz gleich, wie lange diese Zeit sein mag, solange man sie sinnvoll, d.h., gemäß der römischen virtus genutzt hat.2014. 16 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, Softcover.
3
3656759227 - Markus Uehleke: Seneca. Gedanken zum Tod
Markus Uehleke

Seneca. Gedanken zum Tod (2014)

Lieferung erfolgt aus/von: Deutschland DE NW EB DL

ISBN: 3656759227 bzw. 9783656759225, in Deutsch, 9 Seiten, GRIN Verlag, neu, E-Book, elektronischer Download.

Lieferung aus: Deutschland, 2-5 Werktage.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Philosophie I), Veranstaltung: Der Tod und die Philosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Zusammenfassen lässt sich Senecas Position zum Tod nun wie folgt: Seneca, übernimmt als Vertreter der jüngeren Stoa (50-150 n.Chr.) zumeist deren Dogmen und Vorstellungen über den Tod. Da die Welt als ein Produkt eines göttlichen, also eines vernunftgemäßen Prinzips betrachtet wird, so ist auch der physische Tod als ein unumgängliches Gesetz des (zyklischen) Weltgeschehens zu betrachten. Es haftet ihm dieselbe Logik an, wie allem anderen, das auf der Welt geschieht, da der Verfall eines Gegenstandes, hier speziell das Leben, schon bei seiner Entstehung, also bei seiner Geburt unwiderruflich festgelegt worden ist. Seneca verlagert also die Todesproblematik zum einen auf eine kosmischere Ebene, um diesem dadurch auch seine eigentliche Problematik zu nehmen. Der Tod wird zu den Nebensächlichkeiten des Lebens gerechnet, ja er wird als das Unwichtigste [gesehen], worüber man am meisten beunruhigt ist. (Epistulae XV, S.11), woran sich schließlich die typisch stoische Frage anreiht: Was [es] aber zur Sache [tut], wie lange man meidet, was unvermeidbar ist? (ebd., S.11). Trotzdem sieht es Seneca als einen der gröbsten Fehler der Menschen an, dass diese stets dazu geneigt sind, die Unmittelbarkeit des Todes zu verdrängen und sich in sinnloser Geschäftigkeit verlieren. Er stellt sich radikal gegen die allgemeine Furcht vor dem Tod und versucht stattdessen darzulegen, dass dieser kein Unglück oder Missstand darstellt, sondern viel mehr als natürliche Notwendigkeit akzeptiert und bewusst gehalten werden muss. Er weiß also sehr wohl, dass der Tod, trotz seiner eigentlichen Nichtigkeit eine Rolle im Leben des Menschen spielt.Dem Rate Senecas, gut zu sterben, also das Leben als Lernphase für den Tod zu betrachten, steht selbst in einer alten Tradition und lässt sich so auch schon in Platons Dialog des Phaidon finden. Er entspricht einer notwendig gewordenen Ethik im Sinne eines guten Lebens des Einzelnen, da der Tod als einzig individuelle Erfahrung betrachtet, das Leben nicht als Kontrast zum Tod, sondern eng verquickt mit diesem betrachtet. Infolge dessen, kann auch nur jener gut sterben, der es ebenso versteht gut zu leben. Was genau darunter zu verstehen ist, soll im Hauptteil dieser Arbeit diskutiert werden. Festhalten lässt sich aber bereits, dass es die gegebene Lebenszeit ist, die ausschlaggebend für das gute Sterben wird, ganz gleich, wie lange diese Zeit sein mag, solange man sie sinnvoll, d.h., gemäß der römischen virtus genutzt hat. 2014, 9 Seiten, eBooks.
4
9783656759225 - Uehleke, Markus: Seneca – Gedanken zum Tod (eBook, PDF)
Uehleke, Markus

Seneca – Gedanken zum Tod (eBook, PDF)

Lieferung erfolgt aus/von: Deutschland DE NW

ISBN: 9783656759225 bzw. 3656759227, in Deutsch, neu.

2,99 + Versand: 6,95 = 9,94
unverbindlich
Lieferung aus: Deutschland, zzgl. Versandkosten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Philosophie I), Veranstaltung: Der Tod und die Philosophie, Sprache: Deutsch, Zusammenfassen lässt sich Senecas Position zum Tod nun wie folgt: Seneca, übernimmt als Vertreter der jüngeren Stoa (50-150 n.Chr.) zumeist deren Dogmen und Vorstellungen über den Tod. Da die Welt als ein Produkt eines göttlichen, also eines vernunftgemäßen Prinzips betrachtet wird, so ist auch der physische Tod als ein unumgängliches Gesetz des (zyklischen) Weltgeschehens zu betrachten. Es haftet ihm dieselbe Logik an, wie allem anderen, das auf der Welt geschieht, da der Verfall eines Gegenstandes, hier speziell das Leben, schon bei seiner Entstehung, also bei seiner Geburt unwiderruflich festgelegt worden ist. Seneca verlagert also die Todesproblematik zum einen auf eine kosmischere Ebene, um diesem dadurch auch seine eigentliche Problematik zu nehmen. Der Tod wird zu den Nebensächlichkeiten des Lebens gerechnet, ja er wird als das „Unwichtigste [gesehen], worüber man am meisten beunruhigt ist.“ (Epistulae XV, S.11), woran sich schließlich die typisch stoische Frage anreiht: „Was [es] aber zur Sache [tut], wie lange man meidet, was unvermeidbar ist? (ebd., S.11). Trotzdem sieht es Seneca als einen der gröbsten Fehler der Menschen an, dass diese stets dazu geneigt sind, die Unmittelbarkeit des Todes zu verdrängen und sich in sinnloser Geschäftigkeit verlieren. Er stellt sich radikal gegen die allgemeine Furcht vor dem Tod und versucht stattdessen darzulegen, dass dieser kein Unglück oder Missstand darstellt, sondern viel mehr als natürliche Notwendigkeit akzeptiert und bewusst gehalten werden muss. Er weiß also sehr wohl, dass der Tod, trotz seiner eigentlichen Nichtigkeit eine Rolle im Leben des Menschen spielt.Dem Rate Senecas, „gut“ zu sterben, also das Leben als Lernphase für den Tod zu betrachten, steht selbst in einer alten Tradition und lässt sich so auch schon in Platons Dialog des Phaidon finden. Er entspricht einer notwendig gewordenen Ethik im Sinne eines guten Lebens des Einzelnen, da der Tod als einzig individuelle Erfahrung betrachtet, das Leben nicht als Kontrast zum Tod, sondern eng verquickt mit diesem betrachtet. Infolge dessen, kann auch nur jener „gut“ sterben, der es ebenso versteht „gut“ zu leben. Was genau darunter zu verstehen ist, soll im Hauptteil dieser Arbeit diskutiert werden. Festhalten lässt sich aber bereits, dass es die gegebene Lebenszeit ist, die ausschlaggebend für das „gute“ Sterben wird, ganz gleich, wie lange diese Zeit sein mag, solange man sie sinnvoll, d.h., gemäß der römischen virtus genutzt hat.
5
9783656759225 - Markus Uehleke: Seneca – Gedanken zum Tod
Markus Uehleke

Seneca – Gedanken zum Tod

Lieferung erfolgt aus/von: Österreich DE NW

ISBN: 9783656759225 bzw. 3656759227, in Deutsch, GRIN Verlag GmbH, neu.

2,99
unverbindlich
Lieferung aus: Österreich, zzgl. Versandkosten, Sofort per Download lieferbar.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Philosophie I), Veranstaltung: Der Tod und die Philosophie, Sprache: Deutsch, Zusammenfassen lässt sich Senecas Position zum Tod nun wie folgt: Seneca, übernimmt als Vertreter der jüngeren Stoa (50-150 n.Chr.) zumeist deren Dogmen und Vorstellungen über den Tod. Da die Welt als ein Produkt eines göttlichen, also eines vernunftgemäßen Prinzips betrachtet wird, so ist auch der physische Tod als ein unumgängliches Gesetz des (zyklischen) Weltgeschehens zu betrachten. Es haftet ihm dieselbe Logik an, wie allem anderen, das auf der Welt geschieht, da der Verfall eines Gegenstandes, hier speziell das Leben, schon bei seiner Entstehung, also bei seiner Geburt unwiderruflich festgelegt worden ist. Seneca verlagert also die Todesproblematik zum einen auf eine kosmischere Ebene, um diesem dadurch auch seine eigentliche Problematik zu nehmen. Der Tod wird zu den Nebensächlichkeiten des Lebens gerechnet, ja er wird als das "Unwichtigste [gesehen], worüber man am meisten beunruhigt ist." (Epistulae XV, S.11), woran sich schließlich die typisch stoische Frage anreiht: "Was [es] aber zur Sache [tut], wie lange man meidet, was unvermeidbar ist?" (ebd., S.11). Trotzdem sieht es Seneca als einen der gröbsten Fehler der Menschen an, dass diese stets dazu geneigt sind, die Unmittelbarkeit des Todes zu verdrängen und sich in sinnloser Geschäftigkeit verlieren. Er stellt sich radikal gegen die allgemeine Furcht vor dem Tod und versucht stattdessen darzulegen, dass dieser kein Unglück oder Missstand darstellt, sondern viel mehr als natürliche Notwendigkeit akzeptiert und bewusst gehalten werden muss. Er weiß also sehr wohl, dass der Tod, trotz seiner eigentlichen Nichtigkeit eine Rolle im Leben des Menschen spielt.Dem Rate Senecas, "gut" zu sterben, also das Leben als Lernphase für den Tod zu betrachten, steht selbst in einer alten Tradition und lässt sich so auch schon in Platons Dialog des Phaidon finden. Er entspricht einer notwendig gewordenen Ethik im Sinne eines guten Lebens des Einzelnen, da der Tod als einzig individuelle Erfahrung betrachtet, das Leben nicht als Kontrast zum Tod, sondern eng verquickt mit diesem betrachtet. Infolge dessen, kann auch nur jener "gut" sterben, der es ebenso versteht "gut" zu leben. Was genau darunter zu verstehen ist, soll im Hauptteil dieser Arbeit diskutiert werden. Festhalten lässt sich aber bereits, dass es die gegebene Lebenszeit ist, die ausschlaggebend für das "gute" Sterben wird, ganz gleich, wie lange diese Zeit sein mag, solange man sie sinnvoll, d.h., gemäß der römischen virtus genutzt hat.
6
9783656759232 - GRIN GmbH: Seneca. Gedanken zum Tod
GRIN GmbH

Seneca. Gedanken zum Tod

Lieferung erfolgt aus/von: Deutschland DE NW

ISBN: 9783656759232 bzw. 3656759235, in Deutsch, GRIN Verlag GmbH, neu.

Lieferung aus: Deutschland, Versandfertig in 5 - 7 Tagen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Philosophie I), Veranstaltung: Der Tod und die Philosophie, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Textnahe Arbeit mit zahlreichen Zitaten aus den gängigen Werken und Briefen., Abstract: Zusammenfassen lässt sich Senecas Position zum Tod nun wie folgt: Seneca, übernimmt als Vertreter der jüngeren Stoa (50-150 n.Chr.) zumeist deren Dogmen und Vorstellungen über den Tod. Da die Welt als ein Produkt eines göttlichen, also eines vernunftgemäßen Prinzips betrachtet wird, so ist auch der physische Tod als ein unumgängliches Gesetz des (zyklischen) Weltgeschehens zu betrachten. Es haftet ihm dieselbe Logik an, wie allem anderen, das auf der Welt geschieht, da der Verfall eines Gegenstandes, hier speziell das Leben, schon bei seiner Entstehung, also bei seiner Geburt unwiderruflich festgelegt worden ist. Seneca verlagert also die Todesproblematik zum einen auf eine kosmischere Ebene, um diesem dadurch auch seine eigentliche Problematik zu nehmen. Der Tod wird zu den Nebensächlichkeiten des Lebens gerechnet, ja er wird als das Unwichtigste [gesehen], worüber man am meisten beunruhigt ist. (Epistulae XV, S.11), woran sich schließlich die typisch stoische Frage anreiht: Was [es] aber zur Sache [tut], wie lange man meidet, was unvermeidbar ist? (ebd., S.11). Trotzdem sieht es Seneca als einen der gröbsten Fehler der Menschen an, dass diese stets dazu geneigt sind, die Unmittelbarkeit des Todes zu verdrängen und sich in sinnloser Geschäftigkeit verlieren. Er stellt sich radikal gegen die allgemeine Furcht vor dem Tod und versucht stattdessen darzulegen, dass dieser kein Unglück oder Missstand darstellt, sondern viel mehr als natürliche Notwendigkeit akzeptiert und bewusst gehalten werden muss. Er weiß also sehr wohl, dass der Tod, trotz seiner eigentlichen Nichtigkeit eine Rolle im Leben des Menschen spielt.Dem Rate Senecas, gut zu sterben, also das Leben als Lernphase für den Tod zu betrachten, steht selbst in einer alten Tradition und lässt sich so auch schon in Platons Dialog des Phaidon finden. Er entspricht einer notwendig gewordenen Ethik im Sinne eines guten Lebens des Einzelnen, da der Tod als einzig individuelle Erfahrung betrachtet, das Leben nicht als Kontrast zum Tod, sondern eng verquickt mit diesem betrachtet. Infolge dessen, kann auch nur jener gut sterben, der es ebenso versteht gut zu leben. Was genau darunter zu verstehen ist, soll im Hauptteil dieser Arbeit diskutiert werden. Festhalten lässt sich aber bereits, dass es die gegebene Lebenszeit ist, die ausschlaggebend für das gute Sterben wird, ganz gleich, wie lange diese Zeit sein mag, solange man sie sinnvoll, d.h., gemäß der römischen virtus genutzt hat.
7
9783656759225 - Markus Uehleke: Seneca – Gedanken zum Tod
Markus Uehleke

Seneca – Gedanken zum Tod

Lieferung erfolgt aus/von: Schweiz DE NW

ISBN: 9783656759225 bzw. 3656759227, in Deutsch, GRIN Verlag GmbH, neu.

3,59 (Fr. 3,90)¹
unverbindlich
Lieferung aus: Schweiz, zzgl. Versandkosten, Sofort per Download lieferbar.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Philosophie I), Veranstaltung: Der Tod und die Philosophie, Sprache: Deutsch, Zusammenfassen lässt sich Senecas Position zum Tod nun wie folgt: Seneca, übernimmt als Vertreter der jüngeren Stoa (50-150 n.Chr.) zumeist deren Dogmen und Vorstellungen über den Tod. Da die Welt als ein Produkt eines göttlichen, also eines vernunftgemässen Prinzips betrachtet wird, so ist auch der physische Tod als ein unumgängliches Gesetz des (zyklischen) Weltgeschehens zu betrachten. Es haftet ihm dieselbe Logik an, wie allem anderen, das auf der Welt geschieht, da der Verfall eines Gegenstandes, hier speziell das Leben, schon bei seiner Entstehung, also bei seiner Geburt unwiderruflich festgelegt worden ist. Seneca verlagert also die Todesproblematik zum einen auf eine kosmischere Ebene, um diesem dadurch auch seine eigentliche Problematik zu nehmen. Der Tod wird zu den Nebensächlichkeiten des Lebens gerechnet, ja er wird als das "Unwichtigste [gesehen], worüber man am meisten beunruhigt ist." (Epistulae XV, S.11), woran sich schliesslich die typisch stoische Frage anreiht: "Was [es] aber zur Sache [tut], wie lange man meidet, was unvermeidbar ist?" (ebd., S.11). Trotzdem sieht es Seneca als einen der gröbsten Fehler der Menschen an, dass diese stets dazu geneigt sind, die Unmittelbarkeit des Todes zu verdrängen und sich in sinnloser Geschäftigkeit verlieren. Er stellt sich radikal gegen die allgemeine Furcht vor dem Tod und versucht stattdessen darzulegen, dass dieser kein Unglück oder Missstand darstellt, sondern viel mehr als natürliche Notwendigkeit akzeptiert und bewusst gehalten werden muss. Er weiss also sehr wohl, dass der Tod, trotz seiner eigentlichen Nichtigkeit eine Rolle im Leben des Menschen spielt.Dem Rate Senecas, "gut" zu sterben, also das Leben als Lernphase für den Tod zu betrachten, steht selbst in einer alten Tradition und lässt sich so auch schon in Platons Dialog des Phaidon finden. Er entspricht einer notwendig gewordenen Ethik im Sinne eines guten Lebens des Einzelnen, da der Tod als einzig individuelle Erfahrung betrachtet, das Leben nicht als Kontrast zum Tod, sondern eng verquickt mit diesem betrachtet. Infolge dessen, kann auch nur jener "gut" sterben, der es ebenso versteht "gut" zu leben. Was genau darunter zu verstehen ist, soll im Hauptteil dieser Arbeit diskutiert werden. Festhalten lässt sich aber bereits, dass es die gegebene Lebenszeit ist, die ausschlaggebend für das "gute" Sterben wird, ganz gleich, wie lange diese Zeit sein mag, solange man sie sinnvoll, d.h., gemäss der römischen virtus genutzt hat.
8
9783656759225 - Seneca – Gedanken zum Tod

Seneca – Gedanken zum Tod

Lieferung erfolgt aus/von: Schweiz DE NW

ISBN: 9783656759225 bzw. 3656759227, in Deutsch, neu.

3,59 (Fr. 3,90)¹ + Versand: 27,62 (Fr. 30,00)¹ = 31,21 (Fr. 33,90)¹
unverbindlich
Lieferung aus: Schweiz, zzgl. Versandkosten, Sofort per Download lieferbar.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Philosophie I), Veranstaltung: Der Tod und die Philosophie, Sprache: Deutsch, Zusammenfassen lässt sich Senecas Position zum Tod nun wie folgt: Seneca, übernimmt als Vertreter der jüngeren Stoa (50-150 n.Chr.) zumeist deren Dogmen und Vorstellungen über den Tod. Da die Welt als ein Produkt eines göttlichen, also eines vernunftgemässen Prinzips betrachtet wird, so ist auch der physische Tod als ein unumgängliches Gesetz des (zyklischen) Weltgeschehens zu betrachten. Es haftet ihm dieselbe Logik an, wie allem anderen, das auf der Welt geschieht, da der Verfall eines Gegenstandes, hier speziell das Leben, schon bei seiner Entstehung, also bei seiner Geburt unwiderruflich festgelegt worden ist. Seneca verlagert also die Todesproblematik zum einen auf eine kosmischere Ebene, um diesem dadurch auch seine eigentliche Problematik zu nehmen. Der Tod wird zu den Nebensächlichkeiten des Lebens gerechnet, ja er wird als das "Unwichtigste [gesehen], worüber man am meisten beunruhigt ist." (Epistulae XV, S.11), woran sich schliesslich die typisch stoische Frage anreiht: "Was [es] aber zur Sache [tut], wie lange man meidet, was unvermeidbar ist?" (ebd., S.11). Trotzdem sieht es Seneca als einen der gröbsten Fehler der Menschen an, dass diese stets dazu geneigt sind, die Unmittelbarkeit des Todes zu verdrängen und sich in sinnloser Geschäftigkeit verlieren. Er stellt sich radikal gegen die allgemeine Furcht vor dem Tod und versucht stattdessen darzulegen, dass dieser kein Unglück oder Missstand darstellt, sondern viel mehr als natürliche Notwendigkeit akzeptiert und bewusst gehalten werden muss. Er weiss also sehr wohl, dass der Tod, trotz seiner eigentlichen Nichtigkeit eine Rolle im Leben des Menschen spielt.Dem Rate Senecas, "gut" zu sterben, also das Leben als Lernphase für den Tod zu betrachten, steht selbst in einer alten Tradition und lässt sich so auch schon in Platons Dialog des Phaidon finden. Er entspricht einer notwendig gewordenen Ethik im Sinne eines guten Lebens des Einzelnen, da der Tod als einzig individuelle Erfahrung betrachtet, das Leben nicht als Kontrast zum Tod, sondern eng verquickt mit diesem betrachtet. Infolge dessen, kann auch nur jener "gut" sterben, der es ebenso versteht "gut" zu leben. Was genau darunter zu verstehen ist, soll im Hauptteil dieser Arbeit diskutiert werden. Festhalten lässt sich aber bereits, dass es die gegebene Lebenszeit ist, die ausschlaggebend für das "gute" Sterben wird, ganz gleich, wie lange diese Zeit sein mag, solange man sie sinnvoll, d.h., gemäss der römischen virtus genutzt hat.
9
9783656759225 - Markus Uehleke: Seneca. Gedanken zum Tod
Markus Uehleke

Seneca. Gedanken zum Tod

Lieferung erfolgt aus/von: Deutschland DE NW FE EB

ISBN: 9783656759225 bzw. 3656759227, in Deutsch, GRIN Verlag, neu, Erstausgabe, E-Book.

Lieferung aus: Deutschland, Versandkostenfrei, In stock (Download).
*Seneca. Gedanken zum Tod* - Die stoische Sichtweise des erfüllten Lebens und guten Sterbens. 1. Auflage / pdf eBook für 5.99 € / Aus dem Bereich: eBooks, Fachthemen & Wissenschaft, Philosophie.
10
9783656759225 - Markus Uehleke: Seneca. Gedanken zum Tod
Markus Uehleke

Seneca. Gedanken zum Tod

Lieferung erfolgt aus/von: Deutschland DE NW FE EB

ISBN: 9783656759225 bzw. 3656759227, in Deutsch, GRIN Verlag, GRIN Verlag, neu, Erstausgabe, E-Book.

Lieferung aus: Deutschland, Versandkostenfrei, in stock.
Seneca. Gedanken zum Tod - Die stoische Sichtweise des erfüllten Lebens und guten Sterbens. 1. Auflage: ab 5.99 €.
Lade…