Das Personenlexikon zum Dritten Reich : Wer war was vor und nach 1945?
In der Darstellung zeigt sich Willi Jaspers Zusammenarbeit mit Ernst Klee als ein bestrebt zusammengetragenes Kompendium, das den Strukturproblemen des Dritten Reiches in Lexikonform begegnet. Der Band erhebt sich als sorgfältige Bestandsaufnahme der NS-Funktionsträger, Verstrickungen und Karrieren im Kontext des NS-Regimes sowie des Zweiten Weltkriegs. Er bindet Quellen wie dem Bundesarchiv und zeitgenössischen Dokumentationen aneinander, um ein möglichst vielschichtiges Bild zu liefern. Dabei wird die Fleißarbeit des Autors als Kernleistung hervorgehoben, wenngleich kritische Lücken und gelegentliche Unklarheiten auftreten. Die Aufbereitung zielt darauf ab, dem interessierten Leser eine zugängliche Orientierung innerhalb der Komplexität des Personalapparats des Dritten Reiches zu bieten. Die Zielsetzung ist weder hymnisch noch polemisch, sondern sachlich-kritisch, mit dem Anspruch, Gesamtkontext und Einzelfälle in Beziehung zu setzen. Der Text betont die Bedeutung akribischer Recherche für das Verständnis der NS-Verbrechen und ihrer Strukturen. Zugleich erinnert er daran, dass einerlei Lexikonwissen nur ein Baustein bleibt, dem eine vertiefende Beschäftigung mit individuellen Biografien folgt. Die Darstellung lädt daher zu einer weitergehenden, reflektierten Lektüre ein, die über reines Nachschlagen hinausgeht.
Das Personenlexikon zum Dritten Reich : Wer war was vor und nach 1945?
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- wer war was vor nach 1945 [Gebundene Ausgabe] von Willi Jasper ist mit Klees "Personallexikon im großen ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Aut (2003)
ISBN: 9783100393098 bzw. 3100393090, vermutlich in Deutsch, S. Fischer, gebundenes Buch.
Von Händler/Antiquariat, BOOK-SERVICE Lars Lutzer - ANTIQUARIAN BOOKS - LITERATURE SEARCH *** BOOKSERVICE *** ANTIQUARIAN RESEARCH.
S. Fischer, 2003. 2003. Hardcover. 21,8 x 15,2 x 4,2 cm. Drittes Reich Lexikon Funktionsträger NS-Regime NS-Verbrechen Dienstgrad SS-Karriere Personen Bundesarchiv Hitlers Russlandfeldzug Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". Frankfurter Rundschau Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.« Das Parlament »Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.« Frankfurter Rundschau, Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt. Das Personenlexikon zum Dritten Reich - wer war was vor und nach 1945 von Ernst Klee Drittes Reich Lexikon Personen Drittes Reich Lexikon Funktionsträger NS-Regime NS-Verbrechen Dienstgrad SS-Karriere Personen Bundesarchiv Hitlers Russlandfeldzug Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". Frankfurter Rundschau Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.« Das Parlament »Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.« Frankfurter Rundschau, Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt. Das Personenlexikon zum Dritten Reich - wer war was vor und nach 1945 von Ernst Klee Drittes Reich Lexikon Personen.
- wer war was vor nach 1945 [Gebundene Ausgabe] von Willi Jasper ist mit Klees "Personallexikon im großen ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Aut (2003)
ISBN: 9783100393098 bzw. 3100393090, vermutlich in Deutsch, S. Fischer, gebundenes Buch.
Von Händler/Antiquariat, Lars Lutzer - Antiquarian Books.
S. Fischer, 2003. 2003. Hardcover. 21,8 x 15,2 x 4,2 cm. Drittes Reich Lexikon Funktionsträger NS-Regime NS-Verbrechen Dienstgrad SS-Karriere Personen Bundesarchiv Hitlers Russlandfeldzug Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". Frankfurter Rundschau Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.« Das Parlament »Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.« Frankfurter Rundschau, Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt. Das Personenlexikon zum Dritten Reich - wer war was vor und nach 1945 von Ernst Klee Drittes Reich Lexikon Personen Drittes Reich Lexikon Funktionsträger NS-Regime NS-Verbrechen Dienstgrad SS-Karriere Personen Bundesarchiv Hitlers Russlandfeldzug Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". Frankfurter Rundschau Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.« Das Parlament »Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.« Frankfurter Rundschau, Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt. Das Personenlexikon zum Dritten Reich - wer war was vor und nach 1945 von Ernst Klee Drittes Reich Lexikon Personen.
- wer war was vor nach 1945 [Gebundene Ausgabe] von Willi Jasper ist mit Klees "Personallexikon im großen ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Aut (2003)
ISBN: 9783100393098 bzw. 3100393090, vermutlich in Deutsch, S. Fischer, gebundenes Buch, gebraucht, guter Zustand.
Drittes Reich Lexikon Funktionsträger NS-Regime NS-Verbrechen Dienstgrad SS-Karriere Personen Bundesarchiv Hitlers Russlandfeldzug Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". Frankfurter Rundschau Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.« Das Parlament »Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.« Frankfurter Rundschau, Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt. Das Personenlexikon zum Dritten Reich - wer war was vor und nach 1945 von Ernst Klee Drittes Reich Lexikon Personen In deutscher Sprache. 731 pages. 21,8 x 15,2 x 4,2 cm, Books.
- wer war was vor nach 1945 [Gebundene Ausgabe] von Willi Jasper ist mit Klees "Personallexikon im großen ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Aut (2003)
ISBN: 9783100393098 bzw. 3100393090, in Deutsch, S. Fischer, gebundenes Buch, gebraucht, guter Zustand.
Von Händler/Antiquariat, BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERATUR RECHERCHE *** ANTIQUARISCHE SUCHE, 23812 Wahlstedt.
2003 Hardcover 731 S. 21,8 x 15,2 x 4,2 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Drittes Reich Lexikon Funktionsträger NS-Regime NS-Verbrechen Dienstgrad SS-Karriere Personen Bundesarchiv Hitlers Russlandfeldzug Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". Frankfurter Rundschau Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.« Das Parlament »Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.« Frankfurter Rundschau, Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt. Das Personenlexikon zum Dritten Reich - wer war was vor und nach 1945 von Ernst Klee Drittes Reich Lexikon Personen Versand D: 6,99 EUR Drittes Reich Lexikon Funktionsträger NS-Regime NS-Verbrechen Dienstgrad SS-Karriere Personen Bundesarchiv Hitlers Russlandfeldzug Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". Frankfurter Rundschau Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.« Das Parlament »Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.« Frankfurter Rundschau, Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt. Das Personenlexikon zum Dritten Reich - wer war was vor und nach 1945 von Ernst Klee Drittes Reich Lexikon Personen, Angelegt am: 28.10.2013.
- wer war was vor nach 1945 [Gebundene Ausgabe] von Willi Jasper ist mit Klees "Personallexikon im großen ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des A (2003)
ISBN: 3100393090 bzw. 9783100393098, in Deutsch, S. Fischer S. Fischer, gebundenes Buch, gebraucht.
2003 Hardcover 731 S. 21,8 x 15,2 x 4,2 cm Gebundene Ausgabe Zustand: gebraucht - sehr gut, Drittes Reich Lexikon Funktionsträger NS-Regime NS-Verbrechen Dienstgrad SS-Karriere Personen Bundesarchiv Hitlers Russlandfeldzug Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". Frankfurter Rundschau Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.« Das Parlament »Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.« Frankfurter Rundschau, Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt. Das Personenlexikon zum Dritten Reich - wer war was vor und nach 1945 von Ernst Klee Drittes Reich Lexikon Personen Drittes Reich Lexikon Funktionsträger NS-Regime NS-Verbrechen Dienstgrad SS-Karriere Personen Bundesarchiv Hitlers Russlandfeldzug Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". Frankfurter Rundschau Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.« Das Parlament »Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.« Frankfurter Rundschau, Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt. Das Personenlexikon zum Dritten Reich - wer war was vor und nach 1945 von Ernst Klee Drittes Reich Lexikon Personen, gebraucht; sehr gut, 2014-09-19.
- wer war was vor nach 1945 [Gebundene Ausgabe] von Willi Jasper ist mit Klees "Personallexikon im großen ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Aut (2003)
ISBN: 3100393090 bzw. 9783100393098, in Deutsch, S. Fischer, gebundenes Buch, gebraucht.
2003 Hardcover 731 S. 21,8 x 15,2 x 4,2 cm Gebundene Ausgabe Zustand: gebraucht - sehr gut, Drittes Reich Lexikon Funktionsträger NS-Regime NS-Verbrechen Dienstgrad SS-Karriere Personen Bundesarchiv Hitlers Russlandfeldzug Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". Frankfurter Rundschau Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.« Das Parlament »Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.« Frankfurter Rundschau, Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt. Das Personenlexikon zum Dritten Reich - wer war was vor und nach 1945 von Ernst Klee Drittes Reich Lexikon Personen Drittes Reich Lexikon Funktionsträger NS-Regime NS-Verbrechen Dienstgrad SS-Karriere Personen Bundesarchiv Hitlers Russlandfeldzug Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft". Frankfurter Rundschau Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.« Das Parlament »Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.« Frankfurter Rundschau, Ernst Klee, bekannt geworden mit bahnbrechenden Studien zur Euthanasie, dem Behindertenmord im Dritten Reich, hat ein Werk vorgelegt, zu dem die etablierte Geschichtswissenschaft bisher nicht in der Lage war: Kurzbiografien zu 4300(!) führenden Persönlichkeiten im Nationalsozialismus. Angegeben wird jeweils die Funktion, der Dienstgrad (incl. SS-Karriere), die wichtigsten Tätigkeitsbereiche sowie die Stellung des Betreffenden nach 1945. Recherchiert hat Klee in verschiedensten Archiven, ganz besonders in den Akten der ehemaligen Ludwigsburger Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der heutigen Außenstelle des Bundesarchivs. Ein besonderer Service sind soweit möglich akribische Literaturangaben unter die tausendfachen Kurzbiografien, die weitere Recherchen ermöglichen. Dass bei einer solchen Sisyphus-Arbeit Fehler nicht ausbleiben, versteht sich. Einige hochrangige Funktionsträger des NS-Regimes fehlen, z.B. Paul Karl Schmidt, Pressechef im NS-Außenministerium 1940-1945, der nach 1945 als Bestsellerautor "Paul Carell" zu Hitlers Russlandfeldzug reüssierte. Eine weiter Schwäche ist die Überrepräsentiertheit von Medizinern und die Unterrepräsentiertheit von Offizieren im Lexikon. Dies schmälert den überaus hohen Nutzwert des Personenlexikons jedoch nicht, zumal jeder kurze Artikel nicht nur eine hohe Dichte an Sachinformationen enthält, sondern Klee zudem ausgesprochen lesbar schreibt. Das Personenlexikon zum Dritten Reich - wer war was vor und nach 1945 von Ernst Klee Drittes Reich Lexikon Personen, 2, 2014-09-19.
Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945 Klee, Ernst (1945)
ISBN: 9783100393098 bzw. 3100393090, in Deutsch, S. Fischer, Frankfurt am Main, Deutschland, gebraucht, guter Zustand.
Von Händler/Antiquariat, BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERATUR RECHERCHE *** ANTIQUARISCHE SUCHE, 23812 Wahlstedt.
Zustand: gebraucht - sehr gut, Rechnung mit MwSt - Versand aus Deutschland Versand D: 6,99 EUR, Angelegt am: 19.06.2022.
Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945 (2003)
ISBN: 9783100393098 bzw. 3100393090, in Deutsch, 736 Seiten, 2. Ausgabe, S. FISCHER, gebundenes Buch, gebraucht, akzeptabler Zustand, mit Einband.
Von Händler/Antiquariat, Buchhandlung Bücherlicht GbR.
S. FISCHER, Gebundene Ausgabe, Ausgabe: 2., Publiziert: 2003-12-01T00:00:01Z, Produktgruppe: Buch, Verkaufsrang: 887122.