9783037518328 - Moser: | Das Differenzierungsgebot | DIKE | 2016 | Einzeldarstellung
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Das Bedürfnis, mit individuellen Anliegen behördlicherseits nicht «über einen Leisten geschlagen», «über einen Kamm geschoren» oder «in den gleichen Topf geworfen» zu werden, ist im Volk zwar durchaus lebendig. Da die Entwicklungsgeschichte der Rechtsgleichheit aber vorab als Geschichte der Überwindung historischer Diskriminierungen und Herbeiführung egalitärer Gleichberechtigung wahrgenommen wird, soll mit der vorliegenden Studie anhand von Lehre und Rechtsprechung einmal der Kehrseite der klassischen Gleichbehandlungsforderung nachgegangen, gewissermassen «die dunkle Seite des Mondes» ausgeleuchtet werden. Im Kern geht es um die Fragen, wo, mit welcher Begründung und in welchem Sinne bisher gesetzliche oder behördliche Gleichbehandlungen, Verallgemeinerungen, Schematisierungen und Pauschalierungen beanstandet worden sind und welches Schicksal solchen Beanstandungen aus welchen Gründen vor den Gerichten beschieden gewesen ist. Die Ergebnisse bestätigen die Vermutung, das Differenzierungsgebot habe nicht anders als das Gleichbehandlungsgebot seit je und in fast allen Rechtsgebieten jurisdiktionelle Spuren hinterlassen, hätte aber da und dort beherzter geltend gemacht und behördlicherseits prononcierter aus seinen Verhüllungen und seinem Schattendasein hervorgeholt werden können und sollen.
Alle Angebote dieses Buches ansehenDas Bedürfnis, mit individuellen Anliegen behördlicherseits nicht «über einen Leisten geschlagen», «über einen Kamm geschoren» oder «in den gleichen Topf geworfen» zu werden, ist im Volk zwar durchaus lebendig. Da die Entwicklungsgeschichte der Rechtsgleichheit aber vorab als Geschichte der Überwindung historischer Diskriminierungen und Herbeiführung egalitärer Gleichberechtigung wahrgenommen wird, soll mit der vorliegenden Studie anhand von Lehre und Rechtsprechung einmal der Kehrseite der klassischen Gleichbehandlungsforderung nachgegangen, gewissermassen «die dunkle Seite des Mondes» ausgeleuchtet werden. Im Kern geht es um die Fragen, wo, mit welcher Begründung und in welchem Sinne bisher gesetzliche oder behördliche Gleichbehandlungen, Verallgemeinerungen, Schematisierungen und Pauschalierungen beanstandet worden sind und welches Schicksal solchen Beanstandungen aus welchen Gründen vor den Gerichten beschieden gewesen ist. Die Ergebnisse bestätigen die Vermutung, das Differenzierungsgebot habe nicht anders als das Gleichbehandlungsgebot seit je und in fast allen Rechtsgebieten jurisdiktionelle Spuren hinterlassen, hätte aber da und dort beherzter geltend gemacht und behördlicherseits prononcierter aus seinen Verhüllungen und seinem Schattendasein hervorgeholt werden können und sollen.
Kategorie: Europarecht , Internationales Recht, Recht des Auslands
Daten vom 01.04.2018 08:15h
ISBN (andere Schreibweisen): 3-03751-832-4, 978-3-03751-832-8
Werner Moser:
Die dunkle Seite des Mondes. Charity 10.
Zuerst gefunden: 01.04.2018 08:15:16
Zuletzt gefunden: 08.12.2019 21:05:59
Kleinster Preis: 2,08 (vom 08.12.2019 21:05:59)
Höchster Preis: 63,00 (vom 01.04.2018 08:15:17)
Fundstellen insgesamt: 6